SV Schülern wittert nur kurz Morgenluft

 Auch im Schneverdinger Derby am 11. Spieltag der Fußball-Kreisliga hat die SV Schülern ihre Negativserie nicht stoppen können, verlor 1:5 (0:2) gegen die Zweite des TV Jahn.

Wuchtig: Daniel Szredzinski setzt seinen Körper ein und trifft zur Führung des TV Jahn II. Foto: rut

Dabei begannen die Platzherren in den ersten zehn Minuten erfrischend angriffslustig und drängten die Gäste in deren eigene Hälfte. Doch ein erfolgreicher Abschluss kam dabei nicht heraus. Auf der anderen Seite waren die Gäste durch ihren ersten Konter effektiver. Nach einem Angriff über die rechte Seite erzielte Schneverdingens Spielertrainer Daniel Szredzinski die 1:0-Führung für die Gäste (10.). Schülern blieb weiter auf Angriff gepolt, kam aber zu keinem vielversprechenden Abschluss. Alle Bemühungen blieben am Strafraum der Schneverdinger Reserve hängen. Ein erneuter schneller Angriff der Gäste über rechts ließ die SV-Abwehr erneut wackeln. Im Gewusel vor dem Tor von SV-Keeper Kevin Niemeyer bugsierte Andreas Witte das Leder ins eigene Tor (24.).

Wie aufgedreht kam Schülern nach der Pause aus der Kabine. Eine hundertprozentige Torchance der Schülerner parierte Torhüter Dennis Gressmann glänzend (47.). Sieben Minuten später hämmerte SV-Angreifer David Koldehoff das Leder aus 16 Metern an die Latte, um dann im Nachschuss Torhüter Gressmann keine Chance zu lassen. Jetzt witterten die Schülerner Morgenluft und setzten energisch nach, doch ein SV-Patzer mit anschließendem Foul im Strafraum der Schülerner wertete der Schiedsrichter als strafstoßwürdig. Philipp Drotleff trat an und traf sicher vom Elfmeterpunkt mit dem 3:1 zur Vorentscheidung (60.). Die nun befreit aufspielenden Gäste setzten jetzt nach und machten den Sack am Ende durch zwei weitere Treffer endgültig zu.

Szredzinski hatte Spaß am Spiel. „Ich freue mich, dass wir diese deutliche Reaktion nach der Partie gegen Germania Walsrode gezeigt haben“, lobte der Coach seine gesamte Elf. „Wir sind gut in die Zweikämpfe gegangen und haben diese oft für uns entschieden.“ Für Szredzinski hätte seine Elf noch höher gewinnen können. „Wir haben nicht alle Chancen nutzen können, hatten auch ein leichtes Flattern nach dem Schülerner Anschlusstreffer. Wir sind aber damit gut fertig geworden. Ob der Foulelfmeter für uns berechtigt war, da kann man geteilter Meinung sein, aber wichtig waren drei Punkte.“

SV-Trainer Thomas Arndt, der erst zur zweiten Hälfte anwesend sein konnte, sagte in einem kurzen Statement: „Wenn wir den möglichen Ausgleich gemacht hätten, wäre die Partie anders ausgegangen. Uns fehlen vorne einfach mehr Torschüsse.“

Autor: Rutkowski Manfred

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